Wie lange halten LED-Leuchten wirklich?

Die Hersteller versprechen 30.000 oder 50.000 Stunden. Doch was bedeutet das in der Praxis und welche Faktoren beeinflussen die tatsächliche Lebensdauer einer LED-Lampe?

Was bedeutet Lebensdauer?

Die angegebene Lebensdauer von LED-Lampen (t.ex. Die Angabe „30.000 Stunden“ bezieht sich auf die Zeit, bis die Helligkeit auf 70 Prozent des ursprünglichen Wertes (L70) gesunken ist. Die Lampe erlischt nicht abrupt, sondern wird allmählich dunkler.

Was beeinflusst die Lebensspanne?

  • Wärmeableitung: LED-Chips erzeugen Wärme. Lampen mit guter Kühlung (Aluminium, Lüfter) haben eine längere Lebensdauer.
  • Fahrerqualität: Der Treiber, der den Strom zu den LED-Chips steuert, ist oft das erste Bauteil, das ausfällt. Hochwertige Lampen verfügen über bessere Treiber.
  • Umfeld: Feuchtigkeit, Vibrationen und Temperaturschwankungen beeinflussen die IP-Schutzart (t.ex. IP67, IP68) kennzeichnet die Langlebigkeit.
  • Aktuelle Stärke: Lampen, die nahe an ihrer maximalen Leistungsgrenze betrieben werden, verschleißen schneller.

Vergleich: Lebensdauer je nach Technologie

Technik Leben
Halogen 500 bis 1000 Stunden
Xenon 2.000 Stunden
LED (Budget) 10.000 bis 15.000 Stunden
LED (Premium) 30.000 bis 50.000 Stunden

Praktische Frage: Wie lange hält es?

Bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von 2 Stunden pro Tag mit Abblendlicht hält eine LED-Lampe mit einer Lebensdauer von 30.000 Stunden etwa 40 Jahre. In der Praxis wird jedoch eher das Auto als die Lampe ausgetauscht. Bei einer jährlichen Nutzung von 200 Stunden reichen 30.000 Stunden für 150 Jahreszeiten. Die Lebensdauer ist also selten der limitierende Faktor.

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